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Hühnerei-Allergie

Hühnerei-Allergie: Nicht das ganze Ei fungiert als Allergieauslöser, sondern bestimmte Proteine bzw. Eiweiße. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man das Eigelb verträgt. Eiweiß ist hier vielmehr der Oberbegriff für eine Nährstoffgruppe. Einige Allergene des Eies - z.B. das Ovalbumin - werden teilweise durch das Erhitzen zerstört. Da andere Eiweißkomponenten jedoch hitzestabil sind, muss Ei in jeder Form gemieden werden. In der Deklaration von Nahrungsmittel muss man auf Begriffe wie Vollei, Eiklar, Weissei, Eigelb achten. Durch ihre vielseitigen Eigenschaften werden Eier in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Vermeiden sollte man:

  • Eierspeisen jeglicher Art
  • Bindemittel in Teig- und Backwaren, Panaden, Mehl- und Kartoffelklößen,
  • Emulgatoren in Saucen, Cremespeisen, Mayonnaise, Eierlikör
  • Lockerungsmittel in Süßspeisen
  • Treibmittel in Backwaren, Souffles
  • Klärmittel in Brühe, Aspik.

In manchen Speisen vermutet man nicht gleich Eiereiweiß. Daher nachfolgende Aufzählung als kleine Hilfe. Ei ist vielfach enthalten in:

  • Fertigsalaten, Gemüse-Fertiggerichten
  • panierten Gerichten
  • Zwieback
  • Nudelgerichten
  • Wermuthweinen wie Campari
  • Speiseeis, Lebkuchen, Negerküssen, Zuckerwatte, vielen Bonbons
  • Saucen
  • Hefezopf, Semmelknödel, Frikadellen.

Um den Proteinbedarf auch ohne Eier zu decken, empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung.

Hühnerei -Allergiker können in seltenen Fällen auch auf Eier von Wachteln, Gänsen, Enten usw. reagieren. Dies sollte am besten vom Arzt überprüft werden.