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Lebensmittel

Dieser Bereich beinhaltet Auflistungen von fertigen Lebensmitteln (siehe rechte Spalte), welche kein Hühnerei enthalten. Die Spanne reicht von handelsüblicher Babynahrung und Süßigkeiten bis hin zum Eiersatz aus dem Reformhaus.

Die Schwierigkeit, kein Hühnerei in die Ernährung aufzunehmen besteht vorwiegend darin, Hühnerei in industriell hergestellten Lebensmitteln zu meiden. Hintergrund hierfür ist, dass Fertigprodukte aus zusammengesetzten Zutaten nicht vollständig deklariert sein müssen. Ist eine Zutat mit weniger als 25% Anteil am Endprodukt enthalten, muss diese nicht zwingend in der Zutatenliste des Produkts aufgelistet werden (z.B. Suppen mit Eiernudeln, Brühen, Säfte,...)

Ein weiteres Beispiel dieser Deklarationslücken ist Schokolade. Laut der Kakao-Verordnung darf hier bis zu 5% Ei ohne Deklaration zugesetzt werden.

Um ganz sicher zu gehen, ob ein Produkt Hühnerei enthält oder nicht, sollte beim jeweiligen Hersteller nachgefragt werden. Eine Alternative hier ist aber auch der Weg ins Reformhaus, da hier eine Volldeklarationspflicht besteht und die Verkäufer immer mit Rat zur Seite stehen.

Kennzeichnungen bei den Zutaten

Die folgenden Bezeichnungen in der Zutatenliste können auf Hühnerei bzw. Hühnereiweiß hinweisen:
Ei, Eiprodukt, Vollei, Eigelb, Eiklar, Eipulver, Protein, Eiprotein, tierisches Eiweiß, Fremdprotein, Flüssigei, Flüssigeiklar, Flüssigeigelb, Gefrierei, Gefriereiklar, Gefriereiweiß, Trockenei, Trockeneiklar, -eiweiß, -eigelb, Eiöl, Lecithin, E322, Stabilisatoren, Emulgatoren.

Lecithin und E322 kann auch aus Soja gewonnen werden. Falls hier die Gewinnung nicht aufgeführt ist, gehe ich immer von Hühnereiweiß aus.

Vorsicht bei...

Für eine eifreie Ernährung sollte man bei folgenden Produkte aufpassen:

  • Eierspeisen jeglicher Art
  • Bindemittel in Teig- und Backwaren, Panaden, Mehl- und Kartoffelklößen,
  • Emulgatoren in Saucen, Cremespeisen, Mayonnaise, Eierlikör
  • Lockerungsmittel in Süßspeisen
  • Treibmittel in Backwaren, Souffles
  • Klärmittel in Brühe, Aspik.

In manchen Speisen vermutet man nicht gleich Eiereiweiß. Daher nachfolgende Aufzählung als kleine Hilfe. Ei ist vielfach enthalten in:

  • Fertigsalaten, Gemüse-Fertiggerichten
  • panierten Gerichten
  • Zwieback
  • Nudelgerichten
  • Wermuthweinen wie Campari
  • Speiseeis, Lebkuchen, Negerküssen, Zuckerwatte, vielen Bonbons
  • Saucen
  • Hefezopf, Semmelknödel, Frikadellen.